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Zeit ist Geld: Anleger investieren in hochwertige Uhren

In Zeiten, in denen mit Zinsen aus konventionellen Geldanlagen kaum mehr Gewinne zu erwarten sind, interessieren sich viele Anleger für Sachwerte. Immobilien, Autos und Uhren zählen zu den lukrativsten Anlageformen, bei denen nach wie vor hohe Renditen erwirtschaftet werden können – wenn man die Besonderheiten des Marktes beachtet.

Eine Uhr als Wertanlage ist beliebt. Es sind Modelle auf dem Markt, die mit den Jahren kontinuierlich im Wert steigen. Allerdings gilt das längst nicht für alle Uhren, auch nicht für alle. Der Wert wird in erster Linie durch die Exklusivität des Modells bestimmt. Weisen die Zeitmesser sogenannte Komplikationen auf, ist zu erwarten, dass sie in der Zukunft im Wert steigen werden. Mit Komplikationen werden Zusatzfunktionen bezeichnet, die die Uhr zu mehr machen, als sie auf den ersten Blick scheint. Das kann eine Stoppfunktion im Chronographen sein oder die Anzeige einer zusätzlichen Zeitzone.

Wertverluste beachten

Experten zufolge sind vor allem Vintage-Uhren eine gewinnbringende Wertanlage. Ein Grund dafür ist der immense Wertverlust neuer Uhren: Ähnlich wie bei einem Neuwagen verliert auch eine Uhr mit dem Kauf bis zu 30 Prozent ihres Wertes. Der Verlust lässt sich beim Wiederverkauf kaum ausgleichen, auch weil oftmals hohe Vertriebskosten den Wert schmälern. Gebrauchte Uhren sind dagegen oftmals zu einem guten Preis zu erhalten. Man sollte allerdings auch hier auf Hersteller und Renommee achten. „Die Marke muss attraktiv sein. Uhren unbekannter oder weniger gefragter Marken werden nicht im Wert steigen“, warnt Günter Eichberger, Uhrenexperte beim Wiener Auktionshaus Dorotheum.

Sichere Anlagen

Es gibt eine Reihe von Uhrenmarken, die stabile Werte aufweisen und damit eine sichere Geldanlage sind. Dazu zählen die von Patek Philippe. Die extrem raren Exemplare – der Hersteller produzierte zwischen 1839 bis heute weniger als eine Millionen Uhren – sind schwer zu bekommen, Sammler müssen ein kompliziertes Bewerbungsverfahren mitmachen. Die Zeitmesser erreichen traditionell Bestpreise am Markt und gelten als teuerste Uhren der Welt.

Einfacher ist an eine Rolex zu kommen. Dabei zählen die Schweizer Uhren nicht weniger zu den Statussymbolen und können eine lukrative Geldanlage sein. Das als besonders präzise geltende Uhrwerk und die robusten Qualität sorgten im Laufe der Jahrzehnte für einen hervorragenden Ruf unter Sammlern. Zum Kultstatus von Rolex trug auch eine geschickte Marketingstragie bei. Rolex ließ seine Uhren in extremen Situationen tragen – die schwimmende Überquerung des Ärmelkanals 1926, die Erstbesteigung des Mount Everest 1953.

Die Rolex Explorer II aus dem Jahr 1973 etwa kostete im Erscheinungsjahr um die 380 Dollar – ein vergleichsweise niedriger Preis, der zeigt, dass begehrte Sammlerstücke nicht unbedingt einen hohen Einstiegspreis haben müssen. Heute sind für die Explorer II Preise von mehr als 7.000 Dollar zu erzielen.

Rolex Preisentwicklung

Mondpreise und Wertsteigerung

Hohe Renditen können Sammler und Anleger auch mit Uhren aus dem Hause Omega erwarten. Die Omega Speedmaster hat ihren Kultstatus ebenfalls durch abenteuerliche Reisen gefestigt – sie war die erste Armbanduhr auf dem Mond. Die sogenannte Moonwatch erzielt heute Preissteigerungen von nahezu 50 Prozent. Im Zeitraum von 2003 bis 2015 stieg der Preis von rund 2.100 Euro auf 4.300 Euro.

Rendite sichern

Wer mit dem Gedanken spielt, in Uhren zu investieren, sollte die globalen Märkte im Auge behalten, raten Experten. In Deutschland sind beliebte Sammlerstücke rar, der Markt ist klein und es ist entsprechend schwer, zu investieren. In China und in den USA sieht das schon anderes aus und hier lassen sich mitunter vielversprechende Investitionen tätigen.

Angesichts der zu erwartenden hohen Renditen kann es sich für Verbraucher durchaus lohnen, einen Kredit aufzunehmen, um in lukrative Uhren zu investieren. Die Kreditkosten sind mit der Wertsteigerung schnell herausgeholt. Günstige Konditionen findet man bei Kreditvergleichsportalen wie smava.de. Das Portal ist auf Privatkredite spezialisiert und bietet Konditionen von mehr als 20 Banken an.