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Analoguhren für Damen, Herren und Kinder günstig online kaufen

Funkuhren


Casio Wave Ceptor Herren-Armbanduhr WVA M640D 2AER

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Eine Funkuhr ist eine Quarzuhr, bei der ein Zeitzeichensender ein Zeitsignal über Funk empfängt. Aufgrund dieser Informationen regelt die Quarzuhr intern. So erscheint die aktuelle Funkuhranzeige – üblicherweise auf einer Flüssigkristallanzeige, einer sogenannten LCD-Anzeige. Zusammen mit der Uhrzeit werden hier andere Funktionen angezeigt, z. B. das Datum, ob der Alarm eingestellt ist oder die Temperatur. Uhren mit einem Zeiger können jedoch per Funk gesteuert werden.

Die Technik in den Funkuhren

Das Herz einer Funkuhr ist der geradlinige Empfänger. Dieser empfängt das Zeitsignal vom Langwellensender DCF77. Dies steht für Deutschland in Frankfurt am Main. Um das Zeitsignal zu erkennen, haben die Funkuhren eine Ferritstabantenne, auf der sich links eine Wicklung befindet. Der gelötete Kondensator dient dazu, den Schwingkreis auf die entsprechende Sendefrequenz abzustimmen. Diese Ferritantenne hat eine Polarisation und eine Richtwirkung. Daher muss er sowohl horizontal als auch quer zur Senderichtung montiert werden. Die Hauptplatine der Funkuhr hat üblicherweise zwei Schaltkreise, sogenannte ICs, die die Weiterleitung von Funktionen wie der Uhrzeit ermöglichen. Auf der Hauptplatine befinden sich auch die Kontaktpunkte für die Funktionen wie die Datumseinstellung und die Einstellung des Weckers.

Sicherheit mit Funkuhren

Funkuhren schalten sich nicht automatisch aus, wenn der Langwellensender gestört oder ausgeschaltet ist. Wenn das Zeitsignal nach dem Einschalten des DCF77 erneut empfangen wird, wird die Funkuhr sofort neu eingestellt. Funkuhren werden dadurch kaum gestört und die Uhrzeit wird in der Regel exakt angezeigt. Alle Funkuhren innerhalb des Bereichs haben jedoch eine geringe Latenzzeit, also eine konstante kleine Verzögerung der Atomuhr. Dies ist jedoch normalerweise nur zwischen 01 und 0,4 Sekunden. Das Signal aus Frankfurt wird ständig und ständig gesendet.

Die Funkuhren fragen diese Werte jedoch nicht ständig ab, da dies zu einem erheblichen Stromverbrauch führen würde. Bei batteriebetriebenen Uhren bedeutet dies, dass die Batterien ständig leer sind. Daher rufen die meisten Funkuhren die Uhr nur einmal am Tag an, normalerweise zwischen zwei und vier Uhr morgens, was zur Korrektur von Zeitfehlern ausreicht. Funkuhren der Deutschen Bahn rufen die Uhrzeit im Minutentakt an, in privaten Haushalten ist dies in der Regel nicht erforderlich. Hier gibt es meistens Wanduhren oder Wecker, bei denen eine einmalige zeitliche Ausrichtung bei Nacht ausreichend ist.